chris hahan photo




Das Licht der Welt erblickte ich zum ersten Mal am 20.12.1973 in Bonn Bad-Godesberg. Vom Rhein aus ging es mit sieben Jahren nach Bad Kreuznach an die Nahe. Nach Abitur und anschließendem Zivildienst im Krankenhaus ging es nach Erlangen und Nürnberg zum Studium des Schwerpunktes Nordamerika, bestehend aus Amerikanistik, Politik und Neuerer Geschichte.

Eine logische Konsequenz, da ich seit dem 13. Lebensjahr regelmäßig in den USA war und Allen Ginsberg , Jack Kerouac und die Grateful Dead liebte. Die Jahre an der Uni waren großartig. Eine fantastische Zeit, die mein Interesse an den USA in all ihrer Vielschichtigkeit und die Liebe zur dortigen Landschaft und Natur konkretisierte und festigte. Das Studium bot außerdem die Gelegenheit sich monatelang mit einem Freund oder alleine in den Wüsten und Bergen des amerikanischen Westens rumzutreiben.

Aus den mitgebrachten Fotos entstanden die ersten Ausstellungen im Großraum Nürnberg mit Landschaftsaufnahmen. Irgendwann kam der Wunsch das Spektrum zu erweitern und sich auch Menschen mit der Kamera zu nähern. So folgte noch während des Studiums ein dreimonatiges Praktikum in der Fotoredaktion der WELT in Berlin. Da der National Park Service in den USA ein einjähriges freiwilliges Engagement als Ranger oder Fire-Lookout noch nicht einmal mit einem Essenszuschuss sponsern wollte, folgte ich nach dem Magister einer Einladung der FAZ nach Frankfurt, um noch mal für einige Monate die Luft in einer Fotoredaktion zu schnuppern, in der es damals noch nach Entwickler und Fixierbad roch.

Bei der WELT entstandene Kontakte waren hilfreich, um Ende 2002 trotz zusammenbrechender Anzeigenmärkte den endgültigen Sprung in die Selbstständigkeit als Fotograf in Berlin zu wagen. Seit dem fotografiere ich für die Berliner Morgenpost, die Welt, die Berliner Woche und diverse andere Auftragsgeber.

Zusammen mit meiner Frau lebe ich in Berlin Pankow.